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Erfolgsgeschichten unserer Kunden: Gscheid.HAFERL

Gscheid.Haferl ist ein mittelgroßer Röstereibetrieb in Bayern. Es gibt auch ein kleines Geschäft, wo der eigene Kaffee verkauft und serviert wird. Matthias Wutz, Inhaber von Gscheid.Haferl, wollte Spezialitätenkaffee in seiner Region etablieren und damit jedem ein besonderes Tässchen Kaffee servieren.

| Roast

Geschrieben von Ines K

Er beschreibt augenzwinkernd seinen Kaffee als „nicht Third-Wave-sauer oder italienisch bitter. Geografisch passt das ja, da das kleine Örtchen Bad Kötzting sich irgendwo zwischen Oslo, Berlin und Neapel befindet“, so Matthias im Gespräch.

Maschinen:
Produktionsröster:
Kirsch + Mausser UG22
Musterröster: CoffeeTool R500, Ikawa V1
Kapazität: 22 kg
Produktionsmenge: ~ 14 Tonnen pro Jahr
Kunde seit: 2018
# an Cafés: 1 Geschäft, wo auch Kaffee serviert wird
Standort: Bad Kötzting, Bayern, Deutschland

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Das Café und der Shop von Gscheid.Haferl sind nur einen Katzensprung von der Rösterei entfernt. Foto: Gscheid.Haferl

 

Matthias hatte schon immer ein Faible für guten Kaffee. Das war früher nicht ganz einfach, da sich die meisten Röstereien weit weg von seinem Heimatort befanden. 2015 beschloss er dann, selbst Hand anzulegen. Er kaufte einen gebrauchten Röster für zuhause (Quest M3) sowie eine Handvoll Grünkaffee im Internet. Da die ersten Röstungen nicht von schlechten Eltern waren, entstand die Idee, eine eigene Rösterei aufzumachen.

Matthias war von Anfang an eher technisch orientiert. Als ausgebildeter Mechatroniker war es logisch, dass er in seine nächste Röstmaschine, eine 2-kg-CoffeeTech, Sensoren einbauen würde. Er hatte auch schon seine ersten Röstkurven mit einem Open-Source-Tool aufgezeichnet. Nach ein paar Monaten des Röstens hängte Matthias seinen Job an den Nagel und gründete seinen eigenen Betrieb. Heute ist er im Besitz seiner siebten Röstmaschine, einer Kirsch & Mausser UG22, und die Nachfrage nach Kaffee steigt jeden Tag vonseiten der Großkunden wie auch der Einzelkunden.

Das Ziel: Herausragenden Kaffee in der Region zu etablieren

Für dieses Ziel muss Matthias dafür sorgen, dass sein Grünkaffee über herausragende Qualität verfügt. Er weiß, dass es seine Aufgabe ist, den Kaffee so zu rösten, dass die Qualität beständig und einzigartig ist, und dass sein Rösten einen großen Einfluss auf Aroma und Geschmack hat. Deshalb zeichnet er sämtliche Röstkurven auf und vergleicht sie, um so Einheitlichkeit zu gewährleisten.

 

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Foto: Gscheid.Haferl

Das Tool: Cropster kann viel mehr als nur Röstkurven aufzeichnen 

Zu Beginn zeichnete Matthias seine Röstungen mit einem Open-Source-Tool auf. Dazu meint der Experte: „Wenn man ein Grünschnabel ist und praktisch kein Budget hat, muss man irgendwo anfangen. Doch früher oder später erfährt man über andere Röster von Cropster.“ Bei einem Event in der Rösterei eines Freundes, dem Wildkaffee in Garmisch-Partenkirchen, lernte er einen Cropster-Mitarbeiter kennen und erfuhr, dass man mit Cropster viel mehr machen kann, als nur Röstkurzven aufzeichnen. „Ich habe festgestellt, dass man den Grünkaffee viel einfacher verwalten kann und auch die Produktionsplanung viel simpler ist. Außerdem ist es ein super Tool, um alle Profile zu vergleichen und das beste zu finden“, so Matthias.

 

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Foto: Gscheid.Haferl

Matthias will immer hochwertigen Kaffee kaufen. Er ist der Überzeugung, dass Beziehungen wichtig sind, und versucht, alle Kaffeebauern, mit denen er arbeitet, persönlich kennenzulernen. Daher macht er regelmäßige Reisen in die Ursprungsländer und hat dabei immer den Überblick über seinen Grünkaffeebestand, egal wo in der Welt er umgeht. Er loggt sich einfach am Handy in sein Cropster-Konto ein und sieht nach, wie viel Kaffee noch im Lager in Hamburg oder in seiner Rösterei in Bayern ist.

Im Vergleich zu vor Cropster kann ich jetzt meinen Rohkaffeeeinkauf viel besser planen. Abends kann ich den Bestand von zuhause aus überprüfen, damit wir nicht zu wenig haben. Ich weiß immer und überall, wie viel Rohkaffee welcher Charge noch verfügbar ist. Das entspannt und gibt Sicherheit.

Matthias hat auch ein Händchen für Zahlen und arbeitet gern mit den Produktionsberichten von Cropster. Diese zeigen ihm, wie viel in den letzten Wochen oder Monaten produziert wurde. Das sowie die Prognose helfen ihm bei der Entscheidung, wie viel Grünkaffee er kaufen muss. Er hat auch schon mal Kaffee von der Ladefläche eines Jeeps aus bestellt, als er auf Kaffeereise in Kolumbien war. Das nennt man mal effizient! 

Dasselbe gilt für andere Branchenveranstaltungen oder Messen, wo er sich nach neuen Partnern umsieht. „Wenn ich mit meinem Kaffeebauern aus Brasilien bei der World of Coffee in Europa über die nächste Ernte spreche, kann ich schnell auf meinem Handy meine Jahresproduktion von brasilianischem Kaffee und die Prognose checken. Mit dieser Info können wir dann gemeinsam planen“, zeigt sich Matthias begeistert. Kleiner Expertentipp: Man kann den Produktionsbericht einfach als PDF herunterladen und ihn auch für Steuer- und Zollangelegenheiten verwenden. Matthias und alle anderen Röster in Deutschland sparen so wertvolle Zeit, da die Daten automatisch erfasst werden. Außerdem sinkt so die Fehleranfälligkeit und die manuelle Buchhaltung aller Röstungen erübrigt sich. 

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Foto: Gscheid.Haferl

Außerdem hält es Matthias für sehr praktisch, dass er seine Produktion mehrere Tage im Voraus planen kann. Heute verwendet er mehr Zeit auf das Managen seiner Rösterei als auf das Rösten selbst. Sein Mitarbeiter und Röster, ebenfalls ein Matthias, erledigt den Großteil der Produktion. 🙂 Dank Cropster kann Matthias (der Inhaber) am Samstagnachmittag gemütlich in seinem Laden sitzen und auf seinem Tablet einen effizienten Röstplan für die nächste Woche erstellen. Er kann auch direkt das Kaffeeregal überprüfen, um zu sehen, welcher Kaffee bald aus sein wird, und die Röstchargen entsprechend planen. Sobald der andere Matthias (der Röster) dann am Montagmorgen Roasting Intelligence auf dem Computer aufruft, sieht er sofort, wie viele Chargen er rösten muss.

Matthias der Inhaber schätzt es außerdem sehr, dass er den Röstplan einfach kurz vor Produktionsbeginn aktualisieren kann. Wenn er also eine umfassendere Großbestellung per E-Mail am Abend reinbekommt, kann er bequem direkt oder am Morgen per Handy oder Tablet Röstchargen hinzufügen. Dank Order to Roast von Cropster muss er außerdem nicht mehr die Bestellungen mit dem Inventar abgleichen. Cropster aktualisiert den Grünkaffeebestand automatisch mit jeder erfolgten Röstung und berechnet die Chargen im Handumdrehen. Cropster macht Matthias das Leben als Geschäftsinhaber um einiges leichter!
 

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